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Alte historische Aufzeichnungen berichten über Handelsrouten, die von Indien durch Suvanabhumi - dem Land des Goldes - nach China führten. Bis zum Anbruch der Bagan-Epoche unter König Anawratha (1044-77) gibt es jedoch nur wenige fundierte geschichtliche Hinweise über die Region des heutigen Myanmar/Burma und den damals dort lebenden Mon und Pyu Völkern.
Trotzdem stösst man überall auf Geschichte, die in Myanmar stets in mystischer Weise mit dem Buddhismus verknüpft ist. Es ist ein Buddha-Land mit äusserst geduldigen und freundlichen Menschen, wunderbaren Landschaften, Tempeln und archäologischen Relikten.
Yangon, das Mitte des 19.Jahrhunderts von den Briten aus den glosenden Resten der in Flammen aufgegangenen Bambus- und Teakholzhütten des alten Dagon, neu aufgebaut wurde, begrüsst den Besucher mit viktorianischen Kolonialbauten und der goldenen Shwedagon Pagode.
Bago, die alte Hamsa-Stadt, liegt am Weg zum "Goldenen Felsen", der nur durch ein Haar Buddhas vor dem Absturz bewahrt wird - eine der Postkartenansichten Myanmars.
Am Shan-Plateau glänzt auf 900m Höhe der Inle See, Heimat der Intha, mit schwimmenden Gärten, Pagoden und Beinruderer beim Fischfang. Weiter nördlich liegt die Pindaya Höhle mit über 8.000 Buddhafiguren unter jahrmillionen-alten Stalagtiten.
Dann erreicht man Mandalay, die goldene Stadt Burmas und Residenz der letzten Konbaung-Könige. Schon von weitem hört man die Hämmer der Goldschläger, sieht man die Pilger, die zu Maha Muni, dem "Grossen Weisen Buddha" ziehen. Ein Sonnen-untergang am Ayeyarwady (Irawady), dem grössten Fluss des Landes und danach ein Besuch in einem der Marionettentheater mit 500jähriger Tradition runden den Tag.
Ava und Sagaing mit seinen zahllosen über die Hügel verstreuten Pagoden oder Mingun, die von einem Erdbeben gespaltene Basis der nie vollendeten grössten Pagode der Welt, sind ebenfalls interessante Ziele.
Die Fahrt auf dem Ayeyarwady nach Süden endet 12 Stunden später in Bagan.
Der Blick gleitet über mehr als 2.200 mittelalterliche Pagoden des ehemaligen Bagan-Reiches von König Anawratha, Kyanzitha, Alaungsithu u.a., deren phänomenale Bau-tätigkeit heute noch Erstaunen auslöst.
Der 1500m hohe Vulkankegel Mt.Popa ist die Heimat der Nats, spiritueller Ahnengeister.
In Pyay treffen wir auf die Relikte der alten Pyu-Völker sowie die Shwesandaw-Pagode, den Gautamafelsen und den einzigen Buddha mit Brille.
Die Uhren gehen anders in Myanmar - ein Besuch ist eine Zeitreise in die Vergangenheit.