Feste im "Land des Donnerdrachens"
DVD/Video über religiöse Feste in Bhutan
Tshechus werden zu Ehren des Gründers des tantrisch-tibetischen Buddhismus, Guru Rinpoche (indisch: Padmasambhava) durchgeführt. Sie sollen den Teilnehmern die Dharma, die buddhistische Lehre näherbringen, sie vor Unglück bewahren und von allem Bösen befreien. Als Ausdruck einer nationalen Identität wurden die Tshechus schon im 17.Jahrhundertvom damaligen Religionsführer und Gründer eines geeinten Bhutans, dem Shabdrung Ngawang Namgyal, institutionalisiert.Die Tänze finden in den Dzongs statt, das sind befestigte Klosteranlagen, die überall im Land als trutzige Burgen an exponierten Stellen erbaut wurden und seit alters her auch administrative Funktionen ausüben.
Jedem der Tänze liegt eine tiefe religiöse Symbolik zugrunde, die sich in Mudras der tanzenden Hände, dem Ablauf der Vorführung und den unsichtbaren Mandalas der stampfenden Füsse äussert.